Seit Ihrer Entwicklung vor nunmehr 30 Jahren wurde und wird die Temperierung in zahlreichen Museen eingebaut und erfolgreich in Betrieb genommen. Die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern als Entwicklerin und Initiatorin der Temperierung hat in ihrer beratenden Funktion den Einbau von Temperierungsanlagen in den Museen fachlich begleitet und gefördert.
Mit dem Forschungsprojekt "Sammlungen erhalten – Die Temperierung als Mittel der Präventiven Konservierung – Eine Bewertung" wurde zwischen 2011 und 2015 die Temperierung, ihre technischen Eigenschaften und ihre Wirkungsweise auf das Raumklima und auf die Baukonstruktion, wissenschaftlich aufgearbeitet. Das Projekt analysierte die klimatische Wirkung der Temperierung auf Artefakte wie auch auf die Gebäude selbst.
Veröffentlichungen (PDF-Download):
Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern (Hg.): Temperierung. Ein Leitfaden für die Museumspraxis, München/Berlin 2020
https://museumsberatung-bayern.de/veroeffentlichungen/detail/30-12-2020_temperierung-ein-leitfaden-fuer-die-museumspraxis
Bayerisches Landesamt (Hg.): Die Temperierung. Beiträge zum aktuellen Forschungsstand, München 2014
https://museumsberatung-bayern.de/veroeffentlichungen/detail/22-07-2014_die-temperierung-beitraege-zum-aktuellen-forschungsstand
Forschung:
Eine ausführliche Beschreibung der Untersuchungsergebnisse ist in den Disserationen der beiden Doktoranden im Projekt, Stefan Bichlmair (Bauphysik) und Susanne Raffler (Restaurierung) nachzulesen.